
Die Autorotation ist bei einem Hubschrauber der Zustand, wenn die Rotorblätter nicht mehr durch den Motor, sondern die umgebende Luft angetrieben werden. Sie hat eine ähnliche Funktion wie der gleitende Sinkflug eines Flugzeugs, dass seine Triebwerke ausgeschaltet hat.
Bei einem Hubschrauber ist die Autorotation vor allem eine Notfallmaßnahmen bei einem Ausfall des Motors oder andere Systeme. Der Pilot schaltet sie ein, indem er den Rotor vom Antrieb entkuppelt und quasi frei rotieren lässt. Der Franzose Jean Boulet hält den Rekord des längsten Flugs mit Autorotation, als er 1972 einen Rekordversuch unternahm und auf 12.000 Meter stieg. Die dünne Luft brachte aber das Triebwerk zum Stillstand und er musste mit der Autorotation wieder nach unten sinken – was ihm aber auch gelang.
Auch der Heckrotor kann sich alleine drehen
Die Autorotation kann übrigens auch eingesetzt werden, wenn der Heckrotor ausgefallen ist. Auch in diesem Fall wird genug Luft für eine Eigendrehung sorgen. Wie bei Ausfall des Hauptrotors ist das eine Notsituation und der Pilot wird so schnell wie möglich landen müssen.
Die Autorotation ist abhängig von der Höhe des Hubschraubers und seiner Geschwindigk
eit sowie dem Gewicht. In der Regel muss ein Hubschrauber mindestens 50 Knoten schnell sein, um genügend Autorotation erzeugen zu können. Mit ansteigender Geschwindigkeit sollten dann auch zu geringen Höhen vermieden werden, um noch genügend Zeit zu haben, die Autorotation einzuschalten.
Schwieriges Manöver
Fällt der Motor bei einem Hubschrauber aus, dann bestimmt der Anstellwinkel der Rotorblätter wie groß der auftrieb und der Vorschub sind. Der Pilot wird dann die Nase leicht nach oben ziehen, um Zug zu vermeiden. Das Absinken erzeugt dann einen Luftstrom der die Rotorblätter zum Drehen bringt, was wiederum einen Luftstrom erzeugt, der einen kleinen Auftrieb mit sich bringt. Diese Luftströme sind es die den Hubschrauber in die Autorotation bringen. Für den Piloten ist das aber ein äußerst schwieriges Manöver, er muss die ganze Zeit versuchen, den Hubschrauber stabil zu halten und vor allem auch gegen das Drehmoment angehen.
Je langsamer ein Hubschrauber durch die Autorotation sinken kann, umso sicherer (und sanfter) wird auch die Landung sein. Das wiederum erhöht auch die Chance, eine solche Notlandung ohne große Verletzungen zu überstehen. Einen schlimmen Ausgang kann man immer dann erwarten, wenn das Gewicht zu hoch, die Geschwindigkeit zu gering und die Sinkrate zu hoch waren.
trifft. Die Menschen haben die Aerodynamik schon lange ausgenutzt, ohne sie aber genau berechnen zu können. So spielt sie zum Beispiel eine große Rolle, wenn ein Segelschiff angetrieben wird.
würde. Gleiches gilt bei einem Hubschrauber. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man, sich mit den Naturgesetzen der Aerodynamik zu beschäftigen und begann zu verstehen, wie man diese Luftströmungen berechnen kann.

hrauber selbst sich in die andere Richtung zu drehen. Das liegt an physikalischen Kräften und wird meisten durch den Heckrotor ausgeglichen. Dieser ist nicht horizontal sondern vertikal angebracht und steuert der Drehung entgegen. Die Rotorblätter können entweder frei liegen oder in einem Gehäuse untergebracht sein.

durch die Luft. Militärisch genutzte Düsenjets schaffen es sogar über die Grenze von Mach 1, also 1000 km/h pro Stunde.
d der Heckrotor verhindert dass sich der Hubschrauber um die eigene Achse dreht.