Beliebte Reisehubschrauber

Wer eine Geschäftsreise unternimmt, wird meistens einen Hubschraubertyp auswählen, der Platz und Komfort bietet. Der Eurocopter EC 120 zum Beispiel biete Platz für vier Passagiere und wird wegen seiner vielen Fensterflächen auch gerne für Rundflüge eingesetzt. Das Gerät in der Colibri Version wurde bereits 1992 entwickelt, unter anderem von der französischen Regierung. Später kamen noch andere Modelle hinzu. Eines der erfolgreichsten Modelle ist der AS365 Dauphin, in dem bis zu 12 Passagiere Platz nehmen können. Nachdem die Firma Eurocopter in Airbus Helicopter aufging, kam das Nachfolgemodell Airbus Helicopters H160 im Jahr 2015 auf den Markt.

Bequem reisen mit dem Agusta

Die Agusta A109 kann sogar das Fahrwerk einziehen und ist eines der klassischen Modelle wenn es darum geht, VIPs und Geschäftsleute zu befördern. Der Hubschrauber hat je nach Ausstattung Platz für bis zu sieben Passagiere und hat eine Reisegeschwindigkeit von 260 Stundenkilometern. Er ist der erste italienische Hubschrauber der gebaut wurde und auch heute noch im Dienst, über 30 Jahre nach seiner Markteinführung. Das Modell wird vor allem geschätzt weil es ein vergleichsmäßig leichter Hubschrauber ist, der auch einfach zu steuern ist. Bei Geschäftsleuten wird auch das recht elegante Design geschätzt. Fast die Hälfte aller Agusta Modelle werden von Unternehmen und für Reisen genutzt. Trotz des Alters sind die heutigen Modelle mit moderner Elektronik ausgestattet. So gibt es mehrere Flugassistenten, die es möglich machen, das Gerät auch mit nur einem Piloten und per Instrumentenflug zu bedienen.

Bell 407

Das Modell von Bell wurde zuerst für die Armee entwickelt, erfreute sich aber vor allem in der Version mit vier Rotorblättern bei kommerziellen Anbietern großer Beliebtheit. Die Bell 407 wurde erstmals 1995 in die Luft gebracht und kann fünf Passagiere aufnehmen.

Die besten Rettungshubschrauber

In der Luftrettung werden verschiedene Hubschraubertypen eingesetzt. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell wird zum einen durch die Kosten bestimmt, zum anderen aber auch vom Einsatzgebiet. Ein typischer Rettungshubschrauber, der zum Beispiel vom ADAC verwendet wird, ist der Airbus EC135. Er hat einen Fenestron-Heckrotor, der eingebaut ist und unter anderem das Unfallrisiko vermindern soll. Der recht leichte und wenidige Hubschrauber kann vier Personen und eine liegende Person aufnehmen und stellt heute fast schon den Standard in der Luftrettung dar.

Luftwaffe zieht sich zurück

Der Bell UH-1D ist eigentlich ein Hubschrauber der Bundeswehr, der aber auch als Rettungshubschrauber für zivile Zwecke eingesetzt werden kann. Gerade in der Vergangenheit wurden die SAR-Helikopter der Luftwaffe angefordert, wenn es schwierige Sichtbedingungen gab. Sie waren lange Zeit die einzigen Rettungshubschrauber, die in der Nacht fliegen durften. Allerdings hat sich die Luftwaffe immer mehr aus dem zivilen Rettungsdienst zurückgezogen und kommt nur bei Katastrophen.

Wenn es darum geht verunglückte Bergsteiger oder Skifahrer zu retten, wird häufig die italienische Agusta A 109 S Da Vinci eingesetzt. Der Hubschrauber in der Da Vinci Version wurde eigens an die Anforderungen der Höhenrettung angepasst. Er hat untere anderem Kufen und eine besonders lange Seilwinde.

Militärhubschrauber

Militärhubschrauber unterscheiden sich sowohl in der Konstruktion als auch in der Ausstattung von zivilen Hubschraubern. So verfügen Militärmodelle oft über eine spezielle Panzerung, über eine besondere Avionik und haben oft auch Bordwaffen integriert.

Bei Militärhubschraubern unterscheidet man zwischen Kampfhubschraubern, Transporthubschraubern und Mehrzweckhubschraubern.

Kampfhubschrauber

Wie der Name schon sagt, werden Kampfhubschrauber eingesetzt um harte und weiche Bodenziele zu bekämpfen. Typischerweise sind Kampfhubschrauber mit Maschinengewehren, einer Maschinenkanone und sowohl ungelenkten als auch gelenkten Luft-Boden-Raketen ausgestattet. In vielen Kampfhubschraubern werden zudem Luft-Luft-Raketen mitgeführt, die zur Selbstverteidigung dienen.

Die Hauptaufgaben von Kampfhubschraubern sind die Panzerabwehr und die Luftnahunterstützung. Eines der hierzulande gebräuchlichsten Modelle ist der Eurocopter Tiger.

Transporthubschrauber

Tansporthubschrauber werden beim Militär sowohl für den Transport der Truppen als auch für den Lastentransport eingesetzt. Laut Klassifizierung der NATO werden Transporthubschrauber in folgende Kategorien eingeteilt:

Leichte Transporthubschrauber

Leichte Transporthubschrauber sind dazu gedacht, ein begrenztes Kontingent an Truppen in Kampfzonen abzusetzen. Meistens sind sie mit einer leichten Bewaffnung, die zur Selbstverteidigung dient, ausgerüstet.

Mittlere Transporthubschrauber

Mittlere Transporthubschrauber können entweder im Inneren oder als Außenlast leichte Fahrzeuge befördern sowie militärische Einheiten, die etwa Zuggröße haben, transportieren.

Schwere Transporthubschrauber

In schweren Transporthubschraubern können beispielsweise Luftlandepanzer oder andere leichte gepanzerte Fahrzeuge befördert werden. Außerdem können bis zu 80 Soldaten auf einmal in Transporthubschraubern zu ihrem Einsatzort gebracht werden.

Mehrzweckhubschrauber

Mehrzweckhubschrauber sind die Allrounder beim Militär. Sie werden für keine ausschließliche Funktion entwickelt und können durch das Umrüsten für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden.

Bereiche in denen Mehrzweckhubschrauber eingesetzt werden sind die Aufklärung, die Elektronische Kampfführung, die Gefechtsfeldüberwachung, die Suche und Rettung von Verwundeten, die Luftnahunterstützung, die Feuerunterstützung oder die Panzerabwehr.

Meist werden Mehrzweckhubschrauber dann eingesetzt, wenn sich militärische Streitkräfte spezielle Transport-, Aufklärungs- oder Kampfhubschrauber nicht leisten können oder diese nicht notwendig sind.