Rettungs- und Bergehubschrauber

Im Rettungs- und Bergebereich sind Helikopter heute nicht mehr wegzudenken, sei es im Rettungseinsatz um Schwerverletzte zu bergen, bei Katastrophen oder Erdbeben, im Gebirgseinsatz oder bei der Brandbekämpfung. Gegenüber anderen (Luft-)Fahrzeugen punkten sie vor allem mit ihrer Schnelligkeit und ihrer Wendigkeit.

Rettungshubschrauber

Wenn es bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall besonders schnell gehen muss, sind Rettungshubschrauber oft das Transportfahrzeug der Wahl. Im Rettungshubschrauber befinden sich neben dem Piloten in der Regel ein Notarzt und ein speziell für Rettungshubschrauber ausgebildeter Rettungsassistent. Im Vergleich zu anderen Hubschraubern dürfen Rettungshubschrauber überall landen, auch auf der Autobahn der auf privaten Grundstücken, um keine wertvolle Zeit zu verlieren.

Die meisten Krankenhäuser haben Hubschrauberlandeplätze, die oft auf dem Dach positioniert sind. Neben Rettungs- und Notfalltransporten werden auch Organe für die Transplantation häufig mit dem Rettungshubschrauber transportiert.

Das flächendeckende System der Luftrettung gibt es im deutschsprachigen Raum seit rund 30 Jahren. In Deutschland und Österreich wird die Luftrettung zum Teil auch von den eigenen Hubschrauber-Crews der großen Automobilclubs wie ADAC (Deutschland) oder ÖAMTC (Österreich) übernommen. In Notfällen wird der Hubschraubereinsatz von den Krankenkassen übernommen.

Hubschrauberbergung im Gebirge

Umso beliebter Bergtouren und der Alpinsport generell werden, umso häufiger sind auch die Einsätze, in den Hubschrauber Verletzte oder verirrte Personen aus dem Gebirge bergen müssen. Dadurch können den Bergrettern oft stundenlange Aufstiege und nicht ungefährliche Suchaktionen erspart werden. Sowohl im Sommer als auch im Winter sind in den Alpen Bergehubschrauber im unermüdlichen Einsatz, um Skifaher, Tourengeher, Wanderer und Bergsteiger zu retten. Leider unterschätzen viele Urlauber die Berge und bringen mit ihrem Leichtsinn oft nicht nur sich selber, sondern auch andere in Gefahr.

Die Hubschrauberbergung ist aber auch für die Piloten nicht ungefährlich, denn in den Bergen sind sie oft unter besonders schwierige Herausforderungen gestellt, da die Gefahr von Fallwinden und Turbulenzen sehr groß ist. Auch die Kabel und Leitungen, beispielsweise von Seilbahnen, können zur Gefahr werden. Wenn sich ein Rotor darin verfängt, kann ein Absturz meist nicht mehr vermieden werden.

In der Bergrettung sind heute Hubschrauber nicht mehr wegzudenken.

Einsatz in der Brandbekämpfung

Schon lange werden Hubschrauber eingesetzt, um Flächen- und Waldbrände im zum Teil unwegsamen Gelände zu bekämpfen oder auch um Löschmaßnahmen auf dem Boden von der Luft aus zu unterstützen. Ein Löschhubschrauber kann bis zu 5000 Liter Löschwasser transportieren, die entweder in einem Außenlastbehälter oder im Rumpf des Hubschraubers mitgenommen werden.

Außenlastbehälter sind mit Bodenventilen versehen, die vom Hubschrauber aus entweder über eine Druckluftleitung oder über einen Seilzug geöffnet werden können.

Einige Modelle können direkt im Rumpf das Löschwasser aufnehmen. Dabe wird dies über Schläuche mit Pumpen aufgesaugt. Dieser Vorgang geht sehr schnell, es dauert nur rund 2 Minuten, bis ein Hubschrauber das Wasser aus einem See in der Umgebung das Wasser aufpumpen kann.

Alles was ein Helikopter-Pilot an Bekleidung braucht

Als Pilot eines Helikopters braucht es nicht nur das notwendige Fachwissen und natürlich die notwendigen Genehmigungen, sondern auch eine den Anforderungen entsprechende Kleidung. Dabei gibt es unterschiedliche Aufgabe von Helikopterpiloten:

  • Kommerzielle Piloten für Geschäftsflüge
  • Kommerzielle Piloten für Wartung und den Transport von Waren
  • Piloten im Rettungswesen
  • Piloten in der Luftwaffe

Geschäftsflüge

Wer als Pilot Geschäftskunden von einem Ort zum anderen bringt, wird sich entsprechend kleiden müssen. In der Regel wird ein Anzug erwartet, wie man es auch von Flugzeugpiloten kennt. Wichtig beim Hubschrauber fliegen ist aber, dass man auch die richtigen Schuhe für diesen Zweck hat, denn ein großer Teile der Steuerung erfolgt mit den Füßen über Pedale. Sie müssen zum einen zum Geschäftsanzug passen, zum anderen aber auch bequem sein. Viele haben aus Sicherheitsgründen keine Schnürsenkel, weil diese sich mit den Pedalen verheddern könnten.

Kommerzielle Flüge

Wer Güter transportiert oder zum Beispiel per Hubschrauber Strommasten oder Windkraftwerke überwacht, der wird eine bequeme Bekleidung tragen welche aber auch funktional ist und in der man zum Beispiel weniger schwitzt. Die meisten dieser Helikopter haben große Glaskuppeln, die sich schnell aufheizen. Entsprechend wird man auch Sportschuhe tragen die ebenfalls bequem, aber auch atmungsaktiv sind. Piloten, die solche Flüge unternehmen, sitzen oft lange Zeit in ihrem Sitz und die Schuhe werden durch die Fußarbeit an den Pedalen stark beansprucht. Drückendes Schuhwerk kann hier schnell den Piloten ablenken.

Rettungsdienst-Piloten

Die Piloten, die im Rettungsdienst fliegen , haben meistens einen klassischen Overall, der ihnen die größtmögliche Bewegungsfreiheit gibt, aber auch viele Taschen hat. Denn sie sind oft nicht nur Piloten, sondern auch aktiv in die Rettungsarbeit eingebunden. Sie brauchen Halterungen für Stifte und für Funkgeräte aber auch große Taschen für Dokumente und kleine Instrumente. Ein Pilot eines Rettungshubschraubers wird oft in unwegsamen Gelände landen und dann den Hubschrauber auch verlassen müssen, um den Rettungsassistenten zu helfen. Dafür braucht es robustes Schuhwerk, dass auch bei schlechtem Wetter kein Wasser eindringen lässt und dem Fuß Halt gibt, wenn es über steinige Wege geht. Gleichzeitig müssen die Piloten aber auch noch genug Gefühl haben, um einen Helikopter zentimetergenau auch bei schlechtem Wetter steuern zu können.

Die Pedale bei einem Helikopter werden für die Steuerung des Heckmotors verwendet. Ein Hubschrauber wird über diese Pedale, den Steuerknüppel und den sogenannten Collective gesteuert. Während die letzten beiden mit den Händen benutzt werden, braucht man für den Heckmotor die Pedale und damit die Füße. Der Heckmotor verhindert im Wesentlichen, dass sich der Hubschrauber um die eigene Achse dreht. Es ist deshalb wichtig, ein Schuhwerk zu wählen, welches die Bedienung der Pedale einfach macht. Wichtig sind hierbei auch gute Sohlen, die nicht zu glatt sind, damit der Pilot nicht plötzlich von der Pedale abrutscht. Selbst Lederschuhe von Geschäftspiloten haben deshalb meisten eine Gummisohle.